SoHo begrüßt Partnerschaftsgesetz

Erwartungsgemäß positiv äußert sich Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der Initiative Sozialdemokratie und Homosexualität (SoHo) zum Entwurf des Partnerschaftsgesetzes: „Dieses Gesetz bringt gleichgeschlechtliche Paare ihrem Ziel der Gleichberechtigung näher. Das begrüßen wir!“

Der sozialdemokratischen Justizministerin Maria Berger streut Traschkowitsch Rosen: „Das Justizministerium hat seine Arbeit getan. Jetzt sind die übrigen Ministerien gefordert. Sie müssen nun selbstverständlich in ihre Rechtsbereiche fallende Gesetzesnovellen vorlegen“, ist er im Gegensatz zu den meisten anderen lesbischwulen Organisationen überzeugt.

„Der vorgelegte Entwurf mitsamt der Materiengesetzte ist ein Kompromiss, den die ÖVP mittragen kann und nur dadurch im Parlament mehrheitsfähig ist. Diese politische Realität muss allen in der Homosexuellenbewegung klar sein. Es wäre unverantwortlich, diese historische Chance einfach abzutun“, betont der SoHo-Bundesvorsitzende. Die Kritik anderer Organisationen kann Traschkowitsch nicht verstehen: „Schon vor dem Ende der Begutachtungsfrist und ohne Vorlage der Materiengesetze dieses Lebenspartnerschaftsgesetz nur zu verunglimpfen, zeugt nicht nur von politischer Realitätsverweigerung, sondern man verabschiedet sich schlichtweg von historischen Forderungen der Homosexuellenbewegung“.

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