EuroPride 2011 in Rom

Die Delegierten des Europäischen Pride-Komitees (EPOA) in Zürich haben beschlossen, dass der EuroPride 2001 in Rom stattfinden wird. 
Mit dieser Wahl möchte EPOA ein deutliches Signal an Italien senden. Das Land hinkt bei der Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben noch weit zurück, die römisch-katholische Kirche blockiert viele Reformvorhaben. Auch die derzeitige rechtsgerichtete Regierung unternimmt nichts, um die Situation von Lesben und Schwulen zu verbessern.

Im Jahr 2000 war Rom bereits Ausrichter des WorldPride, was damals zu heftiger Kritik seitens der Kirche führte. Papst Johannes Paul II erklärte damals, die Veranstaltung sei ein direkter Angriff auf die Christen.

Wie Andrea Maccarone vom römischen Organisationsteam erklärt, ist „die kürzlich erfolgte Wahl einer rechten Regierung und die Zunahme von homophoben Angriffen, Gewalt und Diskriminierung ein Grund zur Besorgnis. Ein großes Ereignis in Rom, das für die Rechte und Sichtbarkeit von Lesben und Schwulen eintritt und sich dem Kampf gegen Diskriminierung und homophob motivierten Gewalttaten verschrieben hat, ist eine große Chance für uns alle.“

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