Maine will Ehe für Lesben und Schwule öffnen

Wieder will ein US-Bundesstaat die Ehe Leben und Schwulen öffnen. Diesmal hat in Maine der demokratische Senator Dennis Damon einen entsprechenden Gesetzesentwurf ins Parlament eingebracht.

„Ich habe den Entwurf eingebracht, um Diskriminierung zu beenden und religiöse Freiheiten sicherzustellen“, so Damon. Lesbischwule Organisationen wollen die Ehe bis 2012 in allen sechs Neuengland-Staaten im Nordosten der USA für Homosexuelle geöffnet haben. Massachusetts und Connecticut haben bereits die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet, nach dem Antrag in Maine fehlen den Aktivisten noch die Bundesstaaten New Hampshire, Rhode Island und Vermont zur Erreichung ihres Ziels.

Doch auch in Maine wird der Weg zur Homo-Ehe trotz einer Mehrheit der Demokraten nicht einfach: So hat der Republikaner John Tardy bereits angekündigt, die Homo-Ehe per Verfassung verbieten zu wollen. Auch die römisch-katholische Kirche als die größte Glaubensgemeinschaft in dem Bundesstaat will aktiven Widerstand leisten. Ziel der Angriffe ist es vorerst, einzelne Demokraten dazu zu bewegen, gegen die Öffnung der Ehe zu stimmen.

Schwule und Lesben können in dem kleinen Bundesstaat im äußersten Nordosten der USA bereits Eingetragene Partnerschaften eingehen und sind gegen Diskriminierung geschützt.