WKÖ bricht Lanze für Gay Marketing

Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) macht mit einer groß angelegten Informationsoffensive auf die Vorteile von Diversity Marketing aufmerksam.

„Österreich hat hier einiges nachzuholen“, erklärt Fachverbands-Obmann Peter Drössler bei der Präsentation des neuen Diversity-Marketing-Blogs.

„Der Blog soll dem Thema Diversity im Marketing mehr Aufmerksamkeit verschaffen und konsequent zu einer Plattform für Information und Austausch zum Thema ausgebaut werden.“ Diversity Marketing ist auf bestimmte Zielgruppen maßgeschneidert. Dabei folgt man den sogenannten Dimensionen, die auch als Basis für das Diversity Management gelten: Ethnische Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderungen, Religion sowie Alter.

Spezielle Werbung für Lesben und Schwule hat es dabei in Österreich noch immer schwer, denn Homosexualität ist in Österreich immer noch ein subtiles Thema. „Viele Schwule, Lesben und Bisexuelle fürchten noch immer, auf Grund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert zu werden“, erklärte AGPRO-Präsident Manfred Wondrak bei der Präsentation. Nach aktuellen Schätzungen sind 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung im urbanen Bereich bi- oder homosexuell. „Und sie sind eine einkommensstarke Zielgruppe“, erläutert Wondrak. „Unternehmen, die den richtigen Ton finden, haben hier sicher viel zu gewinnen.“

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