„Bruno“ zu scharf für Ami-Tugendwächter

Als schwuler österreichischer Journalist „Bruno“ ist „Borat“-Darsteller Sacha Baron Cohen den amerikanischen Sittenwächtern offenbar zu heiß.

Wegen „simulierter schwuler Sexszenen“ hat die Motion Picture Association of America (MPAA), die alle Filme in den USA bewertet, dem Bruno-Film ein „NC-17“-Rating gegeben – praktisch Jugendverbot. „NC-17“-Filme werden von den meisten Kinos nicht gespielt und dürfen auch nicht beworben werden.

Der Filmkonzern Universal will den Streifen deshalb mit dieser Bewertung nicht in die Kinos bringen und besteht auf einem „R“-Rating, mit dem auch Jugendliche den Film sehen dürfen. Jetzt wird erneut am Film herumgeschnitten, damit er wie geplant im Juli in die amerikanischen Kinos kommen kann.

Die jetzige, nicht-jugendfreie Version des Films wird wahrscheinlich nach Filmstart auf DVD erhältlich sein und so noch einmal unter Erwachsenen einen großen Erfolg einfahren.