Witz über Homo-Fußballer empört Dresdner SPD

Sauer aufgestoßen ist der Dresdner SPD der schlechte Scherz eines Radiomoderators über schwule Fußballer.

André Hardt, Morgenmoderator beim Lokalsender „Radio Dresden“, hat in seiner Sendung Homosexualität im Fußball mit abgewandelten Vereinsnamen wie „Warmenia Bielefeld“ und „Porussia Dortmund“ kommentiert. Damit hat er schwule Fußballer beleidigt, meint Michael Brade von den Sozialdemokraten: Viele müssten noch immer ihr Berufsleben in einem diskriminierenden Umfeld verbringen und wollten wenigstens in ihrer Freizeit von homophoben Verbalattacken verschont bleiben.

Mittlerweile hat sich Hardt bei Brade persönlich entschuldigt, falls „bei diesem der Eindruck entstanden sei, seine Bemerkung sei diskriminierend oder beleidigend gemeint gewesen“. Außerdem wolle er „künftig noch stärker bemüht sein, die vereinzelt unangenehmen Begleitsymptome des Satirischen so weit wie möglich zu minimieren“, versprach der Moderator in einer Mail an den SPD-Politiker. Dieser nannte die Entschuldigung „halbherzig“ und fordert, dass Hardt diese öffentlich wiederholt.