Hillary Clinton: Mehr Einsatz für Homo-Rechte

Nach einem entsprechenden Vorstoß von Frankreich und den Niederlanden wollen sich nun auch die Vereinigten Staaten international für die Rechte Homosexueller einsetzen.

US-Außenministerin Hillary Clinton erklärte gestern in Washington, „die Verfolgung von Schwulen und Lesben verstößt gegen die Menschenrechte und ist ein Affront gegen den menschlichen Anstand“.

In sieben Ländern, die alle in Afrika oder der arabischen Halbinsel liegen, steht auf Homosexualität noch immer die Todesstrafe. Das ist für Clinton nicht akzeptabel. Als US-Außenministerin will sie jetzt international für eine „umfassende Menschenrechtsagenda“ werben, die gegen Benachteiligung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung eintritt.

Clinton gedachte in der Erklärung auch dem 40. Jahrestag der Unruhen in der New Yorker Christopher Street. Die Demonstrationen nach einer ungerechtfertigten Polizeirazzia im „Stonewall Inn“ gelten als Startschuss für die moderne Schwulenbewegung. „Das Vorbild dieser Menschen, die für gleiche Rechte gekämpft haben, gibt Männern und Frauen weltweit Hoffnung auf eine bessere Zukunft für sich und jene, die sie lieben“, so Clinton.