Neuer Besucherrekord für „identites“

Einen historischen Besucherrekord kann das queere Film-Festival „identites“ heuer verbuchen: Mit rund 10.300 Besuchern und den zahlreichen und vollen Events – inklusive der bis spät in die Morgenstunden ausgelassenen Feier beim „Chill out“ im Top Kino – sorgten weit mehr als 15.000 bunt gemischte Crowds für ein lebhaftes, sichtbares, selbstbewusstes Film- und Stadt-Kultur-Event.

Der mit € 1.500.– dotierte internationale Jurypreis für den besten Film geht heuer an Julian Shaw und seine

höchst politische wie unterhaltsame Erstlingsdoku „Darling! The Pieter-Dirk Uys Story“. Das Erstlingswerk Shaws entstand in Südafrika und erzählt die Geschichte eines Aids-Kranken. Eine lobende Erwähnung geht an „La Naissance des Pieuvres“ von Céline Sciamma.

Die Lieblingsfilme des Publikums waren diesmal „20 Centimetros“ aus Spanien, der heimische Dokumentarfilm „verliebt, verzopft, verwegen“ und der Kurzfilm „No Bikini“, der auch den „Shortie Award“ der Jury gewinnen konnte. „identities“ fand von 4. bis 12. Juni in verschiedenen Wiener Kinos statt. Um den schwul-lesbischen Kinofreunden die Wartezeit auf das „identities“ 2010 zu verkürzen, gibt es bis dorthin wieder die beliebten „Queer Film Nights“.