Nächster Star sagt Jackson-Tribute ab

Das Tribute-Konzert zu Ehren von Michael Jackson Ende September in Schloss Schönbrunn droht immer mehr zur Farce zu werden.

Nach Chris Brown hat nun auch Mary J. Blige bekanntgegeben, nicht in Wien aufzutreten. Bliges Sprecherin Karynee Tencer sagte, die Sängerin würde gern teilnehmen, es ginge sich wegen anderer Verpflichtungen aber nicht aus.

Auch die Kinder von Michael Jackson und seine Mutter Katherine werden nach Informationen der Internetseite TMZ.com nicht an die Donau reisen. Die Familie Jackson ist der Meinung, dass Wien als Ort des Konzerts sinnlos sei, da Michael Jackson zu Österreich „keine besondere Verbindung“ hatte. Mitveranstalter Jermaine Jackson soll aber seine Mutter nach Informationen von TMZ.com so lange genervt haben, bis sie sich für das Konzert ausgesprochen habe. Dem entgegnete Jackson heute in London mit einem Video, in dem Katherine Jackson sagt, dem Konzert beiwohnen zu wollen.

Bereits gestern wurde klar, dass R’n’B-Star Chris Brown nicht zum Tribute-Konzert kommen werde, zu einer Bewährungsstrafe und 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt wurde, nachdem er seine Ex-Freundin Rihanna verprügelt hat. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätte er nur auftreten können, wenn es grünes Licht des für ihn zuständigen US-Gerichts gegeben hätte.

Bei der gestrigen Pressekonferenz zum Jackson Tribute in London und heute in Berlin blieben die Veranstalter weiter große Namen schuldig. Jermaine Jackson sprach lediglich von „Gesprächen“ mit Stevie Wonder, Maroon 5 und dem wegen Sex mit Minderjährigen in Verruf geratenen R Kelly.

Die letzte Chance, einen Flop beim Jackson Tribute in Schönbrunn zu vermeiden, könnte eine Pressekonferenz sein, die nächste Woche in Wien angekündigt ist. Sollten auch dann keine Stars fix sein, könnte das Tribute auch zum finanziellen Debakel werden. Vizebürgermeisterin Renate Brauner machte haute klar, dass die 600.000 Euro Unterstützung der Stadt Wien keineswegs fix sind.