Stephen Gately wird am Samstag beerdigt

Boyzone-Sänger Stephen Gately, der am Samstag an einem Lungenödem gestorben ist, wird am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin beerdigt. Auch in London ist eine Gedenkveranstaltung geplant.

Unterdessen werden immer mehr Details zur letzten Nacht des 33-Jährigen auf der spanischen Ferieninsel Mallorca bekannt. Wie die Zeitung „Ultima Hora“ berichtet, wurden in Gatelys Urinprobe Spuren von Marihuana gefunden. Mittlerweile haben auch Gatelys Partner Andy Cowles und der 25-jährige Bulgare, den die beiden nach einer Lokaltour in die Wohnung Gatelys mitgenommen haben, bestätigt, dass sie am Abend vor dem Tod des Sängers Marihuana geraucht hätten. Andere Drogen außer Alkohol seien aber nicht im Spiel gewesen. Jetzt werden weitere Tests durchgeführt, um diese Aussage zu bestätigen.

Der Konsum von Marihuana ist in Spanien nicht verboten, auch kann die Droge bei gesunden Menschen nicht zum Tod führen. Das führt zu weiteren Spekulationen. „Am wahrscheinlichsten ist es, dass der Sänger an einem Herzstillstand oder an einer schweren Herzrhythmusstörung als Folge eines massiven Konsums von Drogen oder Alkohol gestorben ist“, vermutet der mallorquinischen Mediziner Raúl Vicho in der Tageszeitung „El Mundo“. Eine solche Belastung des Herzens könne ein Lungenödem auslösen, so Vicho.

Die Behörden machten über die Ursache des Lungenödems, das zum Tod Gatelys führte, bis jetzt allerdings noch keine weiteren Angaben.