Senat von New York lässt Homo-Ehe durchfallen

Einen herben Rückschlag haben die Befürworter der Homo-Ehe in den USA erlitten: Im Bundesstaat New York scheiterte ein Gesetz, das die Ehe schwulen und lesbischen Paaren öffnen sollte, am Mittwoch im Senat.

Das Repräsentantenhaus hatte den von Gouverneur David Paterson vorgelegten Entwurf bereits im Mai gebilligt, der Senat ließ ihn am Mittwoch mit 38 zu 24 Stimmen durchfallen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Ehe-Öffnung in New York am Senat scheitert. Bereits vor zwei Jahren war ein entsprechender Entwurf durchgefallen. Damals hatten allerdings noch die Republikaner die Mehrheit im Oberhaus des US-Bundesstaates. Mittlerweile haben die Demokraten eine knappe Mehrheit – trotzdem scheiterte das Gesetz jetzt. Paterson kündigte an, das Gesetz dem Senat erneut vorzulegen, weil auf die Abgeordneten Druck ausgeübt worden sein soll.

Bis jetzt haben fünf Staaten haben die Ehe per Gesetz oder Gerichtsurteil homosexuellen Paaren geöffnet: Connecticut, Iowa, Massachusetts, Vermont und New Hampshire. Im Bundesstaat Maine wurde erst Anfang November ein Gesetz bei einer Volksabstimmung zu Fall gebracht, das die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partner ermöglicht hatte.