Cynthia Nixon für Homo-Ehe-Engagement geehrt

Eine hohe Auszeichnung wurde der „Sex and the City“-Schauspielerin Cynthia Nixon zuteil. Die New Yorkerin wurde am Wochenende von der „Gay and Lesbian Alliance Against Defamation“ (GLAAD) bei den „GLAAD Media Awards“ mit dem „Vito Russo Award“ ausgezeichnet.

Der Preis ist nach dem an Aids gestorbenen Aktivisten, Autor und GLAAD-Mitbegründer Vito Russo benannt und zeichnet offen lebende schwule oder lesbische Personen aus, die in ihrer Unterstützung für Homo-Rechte einen besonderen Beitrag leisten.

Nixon bekam den Preis für ihren Kampf um die Homo-Ehe. Erst vor wenigen Tagen hat sie sich an die Spitze von „Fight Back New York“ gestellt, einer Kampagne, die gleiche Rechte für Lesben und Schwule in New York erkämpfen will. Dazu sollen homofeindliche Politiker nacheinander abgewählt werden.

In ihrer Dankesrede sagte Nixon: „Mein Coming-out im Jahr 2004 war nicht schwer. Aber was wäre gewesen, wenn es 1994 gewesen wäre? Was hätte ich getan? Ich werde es nie wissen. Nur zehn Jahre Unterschied und ein komplett anderes Universum.“

Weitere Preisträger sind unter anderem die aus „Avatar“ bekannte Schaupielerin Sigourney Weaver, die im Fernsehfilm „Prayers for Bobby“ die Mutter eines Teenagers spielt, der sich das Leben nimmt. Weaver war auch persönlich bei der Gala anwesend.

Ausgezeichnet wurde der Kinofilm „Little Ashes“ mit Robert Pattinson, der auch die homoerotischen Gefühle des jungen Salvador Dalí nachzeichnet. Der Preis für die beste Fernsehserie ging an die TV-Serie „Brothers & Sisters“ für ihre Darstellung schwuler Figuren.

Bei den Zeitungen räumte die renommierte „New York Times“ ab: Sie bekam vier GLAAD Media Awards: Für beste Berichterstattung einer Zeitung allgemein, für den besten Einzelartikel, den besten Kolumnisten und den besten Magazin-Artikel.

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