Gery Keszler beleidigt Society-Größen

Für Aufregung in der Wiener Society sorgt „Mister Life Ball“ Gery Keszler. In einem Radiointerview höhnt er über jene Gesellschaft, in der er selbst jahrelang verkehrte – und beleidigt andere Charity-Persönlichkeiten.

So rechnete Keszler Sonntag Vormittag in der Ö3-Sendung „Frühstück bei mir“ mit der „futternden Marchfelderhof-Society“ ab. Deren Verhalten „kotzt mich so an“, erklärt Keszler Talkerin Claudia Stöckl. „Aber was mich dann so wahnsinnig macht, ist, dass da ununterbrochen immer die ewig Gleichen von Maria Lahrs bis Jeannine Schiller bis Richard Lugner sind. Die gehen da alle hin und futtern dann. Dann geht das Personal durch und nicht einmal die bekommen ein Trinkgeld. Das kotzt mich so an“, erklärt Keszler der Ö3-Talkerin.

Jeannine Schiller meldete sich noch am Sonntag zu Wort. Sie sei „wirklich entsetzt über die Äußerungen des Herrn Keszler, dass er sich um so viel besser hält als andere Menschen“. Schiller schätze zwar die Arbeit die Keszler mit dem Life Ball leiste, aber die Aussagen seien eine „pure Frechheit. Ich bin empört“.

Schiller ist in Society-Kreisen für ihre Hilfsbereitschaft bekannt. Unter anderem unterstützt sie seit Jahren ein Kinderheim in Osteuropa durch viel persönlichen Einsatz.

Warum Keszler nun auf jene Society schimpft, in der er selbst jahrelang zu Gast war, bleibt wohl sein Geheimnis. Die Anzahl der bekannten Gesichter aus Österreich, die den Life Ball schmücken, wird dadurch aber wohl nicht unbedingt größer werden.