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Bulgarische Partei möchte sexuelle Orientierung aller Kandidaten wissen

Eine bulgarische Partei möchte, dass die Kandidaten für die Parlamentswahlen 2013 ihre sexuelle Orientierung offenlegen – um nicht erpressbar zu sein.

Für die Kandidaten der bürgerlichen „Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens“ (GERB) ist das Outing dabei verpflichtend.

Dabei gehe es aber nicht darum, jemanden zu brandmarken. Für seine Partei spiele es keine Rolle „wer mit wem ins Bett geht, oder wer welche Gottheit verehrt“, betont Krassimir Weltschew, Klubchef der GERB im bulgarischen Parlament, gegenüber der Tageszeitung „Trud“.

Weltschew sagte, es gehe ihm nur darum, möglichen Erpressungsversuchen aufgrund der sexuellen Orientierung „rechtzeitig vorzubeugen“. Nach der kommunistischen Ära wurden vielen hochrangigen bulgarischen Politikern homosexuelle Beziehungen nachgesagt, die weder bewiesen wurden, noch wurden politische Konsequenzen gezogen.

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