‚Prison Break‘-Star Wentworth Miller outet sich: Stars gratulieren

Das Outing eines Stars ist immer auch eine politische Botschaft. Im Fall von „Prison Break“-Star Wentworth Miller ist es das im doppelten Sinn: Er hat gleichzeitig seine Teilnahme an einem Filmfestival in St. Petersburg abgesagt.

„Vielen Dank für ihre freundliche Einladung. Als jemand, der Russland in der Vergangenheit immer gerne bereist hat und der sogar teilweise russische Wurzeln hat, würde es mich glücklich machen, Ja zu sagen. Als schwuler Mann muss ich aber ablehnen“, schreibt Miller den Veranstaltern. Und er setzt fort: „Ich bin zutiefst bekümmert über das Verhalten der russischen Regierung gegenüber homosexuellen Männern und Frauen. Diese Situation ist in keiner Weise akzeptabel und ich kann nicht guten Gewissens an einem feierlichen Anlass teilnehmen, der von einem Land ausgerichtet wird, in dem Leuten wie mir systematisch die Grundrechte offen zu leben und zu lieben versagt werden“, so Miller in dem offenen Brief, der auch auf der Website der schwul-lesbischen Gruppe GLAAD veröffentlicht wurde.

Ellen und Co. klatschen Beifall

Unter anderen schwulen und lesbischen US-Promis hat diese klare Position für viel Lob gesorgt. „Sich zu outen kann hart und beängstigend sein. Aber sich zu outen, um eine Botschaft der Toleranz zu vermitteln, ist heldenhaft“, meint beispielsweise „Modern Family“-Star Jesse Tyler Ferguson.

„How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris gratulierte den 41-jährigen über Twitter: „Gut gemacht, Wentworth Miller. Bravo.“, so sein kurzes Statement. Und Talkshow-Queen Ellen DeGeneres sagte: „Ich bin stolz auf Wentworth Miller, dafür, dass er im Sinne der Gleichheit gesprochen hat. Russland weiß nicht, was es verpasst.“