FPÖ-Kickl attackiert Conchita Wurst

Offenbar ist die FPÖ Conchita Wurst noch immer ihren Sieg beim Song Contest in Kopenhagen neidig. In einer parlamentarischen Anfrage möchte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl nun Details zu ihrem Auftritt vor dem Ballhausplatz machen. Bundeskanzler Werner Faymann hat zu Ehren von Wurst einen Empfang gegeben und danach gab es für mehr als 10.000 begeisterte Fans ein Gratis-Konzert.

Nun möchte die FPÖ wissen, wieviel das Konzert und der Empfang für Conchita Wurst gekostet haben. Auch die Kosten für den „Einsatz der rund 80 Polizisten für die Sicherung der Veranstaltung“ interessieren Kickl. Die Kosten der 500 Polizisten für den Schutz der Demo der rechtsextremen „Identitären“ kümmern ihn im Gegenzug aber nur wenig. Weiters will die FPÖ „auf den umliegenden Dächern“ des Ballhausplatzes „Scharfschützen“ gesehen haben.

Außerdem will die FPÖ von Kanzler Faymann wissen „welches gesellschaftspolitische Signal der Bundeskanzler im Sieg von Thomas Neuwirth erkannt haben“ wolle. Eine Antwort, die den Freiheitlichen wohl auch die tausenden Conchita-Fans im ganzen Land geben können. Doch in der FPÖ dürfte es keine Fans von Conchita Wurst geben. Im Gespräch mit der Tageszeitung „Österreich“ meint Kickl, er würde sich „die Platte nicht kaufen“.