Conchita Wurst will eine Grande Dame werden

In einem großen Interview mit der Tageszeitung „Kurier“ spricht Conchita Wurst über ihre Zukunftspläne. Dass sie nicht gleich nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest ein Album herausgebracht hat, sieht sie nicht als Fehler.

„Selbst wenn es unhöflich klingt – es ist mir egal. Sollte die Entscheidung falsch sein, dann muss ich es ohnehin nur vor mir verantworten.“, sagt sie dazu ihren Kritikern. Nun soll das Album im Frühjahr aufgenommen werden. „Natürlich bin auch ich ungeduldig, weil es mein erstes Solo-Album wird. Aber für ein Album einen Termin mit Jean Paul Gaultier oder Karl Lagerfeld sausen zu lassen? Das war es mir nicht wert“, erklärt die Song-Contest-Gewinnerin mit einem Lächeln. Den Druck, den sie sich dabei selbst auferlegt, sieht sie als Motivation.

Denn singen alleine wäre der bärtigen Diva zu wenig. Conchita Wurst sieht sich als Entertainerin im besten Sinn. „Ich brauche die Inszenierung. Wenn ich eine Show auf die Beine stellen müsste, dann wäre das wie ein Theaterstück, in dem ich singe, spreche und tanze“, erklärt sie.

Über die Zukunft von Conchita Wurst sagt die Gewinnerin des Song Contest im „Kurier“-Interview, dass die Figur in Würde altern sollte. „Wenn ich einen grauen Bart bekommen würde, setze ich mir sicher eine Perücke mit grauen Strähnen auf. Ich liebe Frauen. Das hat für mich kein Label und kein Alter. Meine Großmutter ist für mich eine wunderschöne Frau. Aber ich liebe auch die Victoria’s-Secret-Models“, so die bärtige Diva. Sie „würde es lieben, eine Grande Dame zu werden“.

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