Spezial-‚Durchsuchung‘ für leckere Passagiere: Schwuler Flughafen-Security gefeuert

In den USA wurden nun ein schwuler Sicherheitsbeamter der US-Flughafensicherheitsbehörde TSA und seine Kollegin gefeuert. Sie haben sich ein System ausgedacht, das es dem Sicherheitsbeamten ermöglicht hat, Passagieren in den Schritt zu fassen, wenn er sie attraktiv fand.

Die Masche der beiden, die am Flughafen von Denver arbeiteten, funktionierte seit 2014 – und war eigentlich ganz einfach. Wenn ein sexy Passagier vor dem Sicherheits-Scan war, gab der schwule Sicherheitsbeamte seiner Kollegin ein Zeichen.

Sie gab den Passagier im Scanner daraufhin als Frau ein – woraufhin dieser natürlicherweise eine Abweichung im Genitalbereich feststellte – die eine genauere Untersuchung erforderte. Dann trat der nun gefeuerte Sicherheitsbeamte auf den Plan und konnte die betroffenen Passagiere im Schritt und auf dem Allerwertesten anfassen, um sie zu „durchsuchen“.

Nach einem anonymen Hinweis aus der Kollegenschaft hat die TSA, die dem Heimatschutz-Ministerium unterstellt ist, den Sicherheitsbeamten und seine Kollegin mit den Flughafen-Überwachungskameras genauer unter die Lupe gefunden – und fanden die Vorwürfe bestätigt.

Bei einem Passagier drückte die Komplizin auf die „weiblich“-Taste auf dem Scanner – woraufhin der beschuldigte Sicherheitsbeamte „die Frontpartie und Rückpartie des Passagiers mit seinen Händen abtastete, was den TSA-Durchsuchungsrichtlinien widerspricht“, so ein Bericht.

Bei einer Befragung gestand die weibliche TSA-Beamtin, von ihrem männlichen Kollegen dazu überredet worden zu sein. Mindestens zehn Mal sollen Passagiere so begrapscht worden sein.

In einer Stellungnahme betont die TSA, dass das Verhalten ihrer Angestellten „intolerabel“ sei: „Alle Anschuldigungen eines Fehlverhaltens werden von der TSA sorgfältig überprüft. Wenn sie sich bewahrheiten, werden die Angestellten dafür haftbar gemacht.“

Im diesem Fall bedeutete das die sofortige Kündigung des schwulen Grapschers und seiner Kollegin. Auf eine Anklage der beiden verzichtet die Staatsanwaltschaft von Denver nach einer Prüfung, da sich keiner der betroffenen Passagiere beschwert hat.