Gus Kenworthy trauert um seine Hündin Beemo

Als Welpe in Südkorea vor dem Tod gerettet, starb das Tier nun an einem angeborenen Herzfehler

Gus Kenworthy und Beemo
Gus Kenworthy/Instagram

Trauer bei Gus Kenworthy: Beemo, die kleine Hundedame, die der Freestyle-Skifahrer bei den Olympischen Spielen in Südkorea gerettet hatte, ist überraschend gestorben. Der Hund hatte einen angeborenen Herzfehler.

Kenworthy, der auch bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi für die dortigen Straßenhunde eingesetzt und eine Hündin mit vier Welpen gerettet hatte, entdeckte Beemo auf einer Hundefarm. Dort wurden die Tiere gezüchtet, um danach getötet und gegessen zu werden. Vor diesem Schicksal bewahrte der offen schwule Athlet den kleinen Hund.

Und Beemo war nicht der einzige Hund, den Kenworthy aus einer der 17.000 Hundefarmen rettete: Er und sein Freund retteten insgesamt 90 Hunde, die sie in die USA und nach Kanada überstellen ließen. „Im ganzen Land gibt es 2,5 Millionen Hunde, die unter den katastrophalsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, als Delikatesse aufgezogen werden“, so der Freestyler damals.

Doch letzte Woche hatte Beemo immer weniger Appetit. Als Kenworthy und sein Partner Matt Wilkas mit der Hundedame zum Tierarzt gingen, stellte dieser fest, dass sich „der Zustand ihrer Lungen verschlechtert hatte und ihr Herz zu groß für ihren Körper war – ein Geburtsfehler, von dem wir keine Ahnung haben konnten“, so Wilkas auf Instagram.

Und Kenwortys Freund schildert die letzten Stunden weiter: „Der Notfall-Tierarzt hat uns zu ihr gebracht, als sie im Sterben lag. Ich kann nicht sagen, dass ich schon jemals so etwas herzzerreißendes erlebt habe. Wir haben sie gestreichelt, wir haben sie geküsst, wir haben uns von ihr verabschiedet und haben zugesehen, wie sie ihre letzten Atemzüge gemacht hat.“

Auch Gus Kenworthy ist tief betroffen: „Beemo war wirklich das Beste, was mir je passiert ist und ich bin so dankbar für unsere gemeinsame Zeit. Ich habe noch nie etwas und niemanden so geliebt, wie ich diesen Hund geliebt habe, und sie wird immer tief vermisst werden.“

Beemo hat es auf Instagram selbst zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Als Kenworthy einen eigenen Account für sie eröffnete, hatte dieser schnell mehr als 134.000 Follower. Dort verabschiedete sich der Wintersportler mit einem Foto der Hündin und dem Zitat: „Die Kerze, die doppelt so hell brennt, brennt halb so lang. Ruhe in Frieden, Beemo, du wurdest und wirst immer geliebt.“