PETA protestiert gegen Alligator in Schwulenporno

Dabei schwimmt das Tier nur friedlich im Hintergrund umher...

Kaleb Stryker und Diego Sans in
men.com

Ein schwuler Pornofilm erregt gerade die Tierschutzorganisation PETA. Grund der Aufregung: Während die beiden Darsteller in den Everglades ihren fleischlichen Genüssen nachgeben, beobachtet im Hintergrund ein Alligator die Szene.

„Wilde Tiere sollten alleine gelassen werden“, empört sich die britische PETA-Chefin

„Egal, was Menschen am Set auch so tun, wilde Tiere sollten alleine gelassen werden und nie als Requisiten oder Dekoration genutzt werden“, empört sich Elisa Allen, PETA-Chefin in Großbritannien, gegenüber dem Online-Portal Gay Star News.

In der Szene, die unter dem Titel „The Everglades. Part 1“ beim Online-Pornolabel men.com zu sehen ist, vergnügen sich Superstar Diego Sans und Kaleb Stryker in dem gleichnamigen Nationalpark in Florida – während im Hintergrund einer der zahlreichen Alligatoren des Parks mäßig interessiert in der Gegend herum schwimmt.

Dabei schwimmt der Alligator nur zufällig und ziemlich uninteressiert im Hintergrund herum…

Trotzdem fühlt sich PETA dem Schutz des Wildtieres verpflichtet. Es sei „Verwirrung, Stress, Gefangenschaft“ gewesen, so die britische Chef-Tierschützerin. Auch die helle Beleuchtung beim Dreh sei für Alligatoren nicht artgerecht, betont sie.

Überhaupt fordere PETA alle Regisseure auf, „nur mit gewillten menschlichen Schauspielern“ zu arbeiten. Das betreffe nicht nur Pornoproduktionen, sondern alle Arten von Fernseh- und Filmproduktionen, bis hin zu Krippenspielen.

Das Pornolabel sorgte nicht zum ersten Mal für empörte Diskussionen

Bei men.com sieht man die Aufregung der Tierschutz-Aktivisten offenbar als unerwartete Gratis-Werbung – noch gibt es keinen Kommentar von dem Porno-Label.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Clips auch auch außerhalb der erwarteten Zielgruppe für Aufregung sorgten: Im Jahr 2017 wurde dem Label etwa Rassismus vorgeworfen, nachdem es ein Video veröffentlicht hatte, in dem ein Darsteller mit einem Didgeridoo anal penetriert wurde – dem traditionellen Blasinstrument der australischen Aborigines.