Home News Chronik Pinneberg: Lesbisches Paar von drei Männern angegriffen und getreten

Pinneberg: Lesbisches Paar von drei Männern angegriffen und getreten

Nun sucht die Polizei nach Zeugen für den Angriff

Blaulicht
Symbolbild - Archiv

In Pinnenberg, einer Stadt in der Nähe von Hamburg, ist am Wochenende ein lesbisches Paar von drei Männern beleidigt und angegriffen worden. Nun bittet die Polizei um Mithilfe bei der Ergreifung der Verdächtigen.

Die beiden Frauen gingen zum Bahnhof, als sie zunächst angepöbelt wurden

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden in der Bahnhofstraße der 42.000 Einwohner zählenden Stadt. Die beiden Frauen, 22 und 28 Jahre alt, waren in einem Lokal und gingen gegen 4.00 Uhr früh dann in Richtung des Bahnhofs.

Auf Höhe des Imbisses „Juli Food“ gingen sie an drei Männern vorbei, die sie nach Informationen des NDR wegen ihrer sexuellen Orientierung beleidigt hatten. Die Frauen forderten die Männer auf, sie in Ruhe zu lassen – doch dazu kam es nicht.

Die Männer traten die Frauen in den Unterleib

Einer der Täter hielt die 28-Jährige fest und trat sie in den Unterleib, während die beiden anderen Männer die jünger Frau zu Boden stießen und in die Magengegend traten. Als die 28-Jährige laut um Hilfe schrie, ließen die Männer von den Frauen ab und flüchteten in Richtung Bahnhof.

Da sich während der Tatzeit auch andere Personen in der Gegend aufgehalten hatten, sucht die Polizei nun Zeugen, die den Vorfall bemerkt haben oder denen die drei Männer aufgefallen sein könnten.

Die Polizei sucht Zeugen

Den Frauen zufolge waren sie etwa 25 Jahre alt, hatten osteuropäisches Aussehen und sprachen fließend deutsch. Zwei von ihnen waren zwischen 1,65 und 1,70 Meter groß, der dritte war etwas größer. Hinweise nehmen die Kriminalpolizei Itzehoe und die Polizei Pinneberg entgegen.

Dass es sich bei den Frauen um ein lesbisches Paar gehandelt hat, wurde in der Erstmitteilung der Polizei zunächst nicht kommuniziert. Das sei für die Öffentlichkeit „nicht wichtig“, so die Behörde auf Rückfrage von LGBTI-Medien wie dem Mannschaft Magazin.