Ricky Martín von seiner ehemaligen Managerin verklagt

Es geht um drei Millionen Dollar

Ricky Martin
HRC

Schwere Zeit für Ricky Martin: Neben einer einstweiligen Verfügung in seiner Heimat Puerto Rico muss sich der 50-Jährige auch mit einer Klage seiner ehemaligen Managerin herumschlagen. Sie hat den Sänger in Los Angeles wegen Vertragsbruch geklagt. 

Streit um angeblich unbezahlte Provisionen

Angeblich geht es um mehr als drei Millionen Dollar, die ihr Ricky Martín aus unbezahlten Provisionen schulden soll. Die Frau soll von 2014 bis 2018 und dann erneut von 2020 bis 2022 für den Star gearbeitet haben – angeblich, weil Martíns „persönliches und berufliches Leben in absoluten Turbulenzen war“. 

Der Klage zufolge behauptet die Managerin, sie habe Ricky Martín bei „Aufnahmeverträgen, Tournee- und Sponsorenverträgen und anderen beruflichen Unternehmungen“ unterstützt, darunter bei einer Nordamerika-Tournee mit Enrique Iglesias. Mit ihrer Unterstützung hätte der Sänger Millionen Dollar verdient, heißt es in der 15-seitigen Klage. Darum schulde er ihr „erhebliche Provisionen“. 

Die Managerin behauptet, Ricky Martíns Karriere gerettet zu haben

Im September 2020 sei Ricky Martín außerdem mit einer Anschuldigung konfrontiert gewesen, die seine Karriere beenden hätte können. Die Managerin behauptet, nur durch ihre Hilfe sei es ihm gelungen, „unbeschadet davonzukommen und seinen beruflichen Wiederaufstieg fortzusetzen“. Außerdem hätte sie der Sänger regelmäßig manipuliert und belogen. Deshalb habe sie die Geschäftsbeziehung im April dieses Jahres beendet. 

Ricky Martín hat sich zu dem brisanten Fall bis jetzt noch nicht öffentlich geäußert. Eine Bitte des Magazins Variety um eine Stellungnahme ließ der 50-Jährige unbeantwortet.