Freitag, 19. Juli 2024
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Angriff auf Tamara Mascara: Jetzt spricht der Zirkusdirektor

Ganz Österreich spricht heute über den Angriff auf Österreichs bekannteste Drag-Queen Tamara Mascara. Nun schlägt die Künstlerin zurück, und auch der beschuldigte Zirkusdirektor nimmt Stellung.

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Halloween hat sich Tamara Mascara, Österreichs bekannteste Drag-Queen, wohl anders vorgestellt. Nach einer Show in Schönbrunn stöckelte sie noch nach Floridsdorf, um dort bei einer Charity-Show in einem Zirkus zu singen. Doch statt Applaus und Dankbarkeit gab es Blessuren.

Als „Transe“ beschimpft und dann von hinten zu Boden gestoßen worden

Wie sie sich im Gespräch mit GGG.at erinnert, sei sie vor dem geplanten Auftritt vom Sohn des Zirkusdirektors als „Trense“ beschimpft worden. Als sie daraufhin gehen wollte, wurde sie „mit voller Wucht“ von hinten zu Boden gestoßen. Das Resultat: Ein langer Kratzer am Hals, Blessuren an der Hand und dem Knie.

Das Oberhaupt der Zirkus-Familie soll ihr dann noch gedroht haben, „er würde mich ‚abschminken‘, wenn ich nicht ruhig wäre“, schreibt Tamara Mascara in einer Instagram-Story. Dieses Zitat gibt Benjamin Spindler, Direktor des Circus Safari, gegenüber der Kronen Zeitung auch zu – alle anderen Vorwürfe weist er energisch von sich.

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Zirkusdirektor sagt, seine Familie sei schon im Bett gewesen

Seine Familie hätte Tamara Mascara nicht tätlich angegriffen, sein Sohn wäre zum Zeitpunkt der Tat schon im Bett gewesen, so Spindler weiter. Er behauptet im Gegenzug, Tamara Mascara habe vor dem Zirkus laut gezetert – was sie gegenüber GGG.at auch bestätigt – und ihn rassistisch beschimpft – was sie dezidiert bestreitet. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Doch die wird den Fall wohl noch nicht zu den Akten legen können. Denn Tamara Mascara ist von dem Vorfall noch immer zutiefst erregt – und überlegt nun rechtliche Schritte. „Ich werde mich mit voller Kraft wehren“, gibt sie sich kämpferisch. Nächste Woche habe sie dazu einen Termin mit ihrem Anwalt, dann könne sie mehr sagen, so die Drag Queen.