Mittwoch, 24. Juli 2024
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Rostock: Schwulenfeindliche Drohungen führen zu Polizeieinsatz an Schule

In Rostock führten am Freitag schwulen- und fremdenfeindliche Drohungen gegen einen 16-Jährigen zu einem Polizeieinsatz. Vier Jugendliche wurden daraufhin zur Kriminalpolizei gebracht.

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Wie die Rostocker Polizei mitteilt, wurden die Beamt:innen am Freitag gegen 9 Uhr zu einer Schule in der Südstadt gerufen. Gemeinsam mit seinem Vater hatte ein 16-Jähriger Schüler bei der Leitung der Schule Beleidigungen durch vier Mitschüler:innen gemeldet.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass drei Burschen und ein Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren den 16-Jährigen tatsächlich seit einiger Zeit über Handynachrichten rassistisch und schwulenfeindlich beleidigt und bedroht haben. Die Beamt:innen konnten das Quartett in der Schule antreffen. Bei den vier Tatverdächtigen handelt es sich um deutsche Staatsbürger.

Die Kriminalpolizei hat die Handys der Jugendlichen konfisziert

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden die Erziehungsberechtigten der vier Jugendlichen durch die Beamt:innen informiert. Die Tatverdächtigen wurden zur Klärung des Sachverhalts und die weiteren Ermittlungen in das Kriminalkommissariat Rostock gebracht.

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Die Kriminalpolizei hat die Mobiltelefone der Tatverdächtigen sichergestellt. Sie sollen nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Nach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keinem Zeitpunkt akute Gefahr für Schüler:innen und Lehrer:innen.