Schwarzen Schwulen gefoltert: 15 Jahre Haft für zwei Texaner

In Texas sind zwei Männer 15 Jahren Haft verurteilt worden, weil sie einen schwulen schwarzen Mann über drei Stunden gefoltert und vergewaltigt haben.

Die Staatsanwaltschaft warf Ramiro Serrata jr. und Jimmy Garza vor, einen Mann, dessen Identität nicht veröffentlicht wurde, in eine Wohnung gelockt zu haben. Dort haben sie ihn gefoltert und rassistisch und homophob beschimpft.

Die Tortur dauerte drei Stunden. In dieser Zeit haben sie den Mann geschlagen und getreten und dann mit diversen Gegenständen angegriffen, unter anderem einer Bratpfanne, einer mit Batterien gefällten Soche, einem Gürtel und einem Besenstiel.

Außerdem haben sie dem Mann ein Bleichmittel in die Augen gegossen und ihn mit einer Handfeuerwaffe geschlagen.

Als er begonnen hat zu bluten, haben ihn die beiden Täter gezwungen, sich nackt auszuziehen und sein eigenes Blut aufzuwischen, das im ganzen Haus verspritzt war. Anschließend vergewaltigten sie ihn mit einem Besen und einem anderen unbekannten Gegenstand.

Schließlich konnte sich das Opfer durch einen Sprung aus dem Fenster im zweiten Stock retten.

Vor Gericht bekannten sich die Angeklagten schuldig, diese Hassverbrechen nach US-Bundesgesetzen begangen zu haben. Der Richter verurteilte sie zur Höchststrafe von 15 Jahren Haft.