Berlin: Mann homophob und rassistisch beleidigt und gewürgt

Mutmaßlicher Täter konnte vor Ort angehalten werden

Symbolbild: Blaulicht - Archiv
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Zu einem schwulen- und fremdenfeindlichen Überfall soll es am Wochenende im Berliner Stadtteil Neukölln gekommen sein: Freitag gegen 22.40 Uhr soll ein 27-jähriger Mann auf dem Vorplatz der S-Bahn-Station Herrmannstraße überraschend beschimpft und angegriffen worden sein.

Seiner eigenen Schilderung zufolge beendete der junge Mann gerade ein Telefongespräch, als er ohne Vorwarnung von einem unbekannten 44-Jährigen homophob und rassistisch beleidigt wurde. Danach entfernte sich der Mann, wurde von seinem Opfer aber verfolgt.

Der 27-Jährige machte mit dem Handy Fotos von dem Mann, der ihn gerade beleidigt hatte, und teilte ihm das auch mit. Daraufhin drückte ihn der Unbekannte gegen eine Wand und würgte ihn, berichtet das Opfer. Als Passanten dazwischen gingen, ließ der mutmaßliche Angreifer von dem 27-jährigen ab.

Polizeibeamte, die inzwischen gerufen wurden, nahmen den 44-Jährigen vorläufig fest, entließen ihn aber nach der Feststellung der Personalien wieder. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.