Neues iPhone kaufen, Kampf gegen Aids unterstützen

Mit dem heute vorgestellten (PRODUCT)RED-Modell kann der geneigte Apple-Freak gleichzeitig etwas Gutes tun.

iPhone (PRODUCT)RED
Apple

Mit Spannung wurde heute die Präsentation neuer Modelle von Apple erwartet. Ohne eigene Präsentation tauchten ein neues iPad und eine neue Version des iPhone 7 im firmeneigenen Apple Store auf. Die Besonderheit am iPhone 7: Es ist rot und soll so den Kampf gegen HIV und Aids unterstützen.

Bisheriger Höhepunkt einer zehnjährigen Zusammenarbeit

So gibt es sowohl das iPhone 7 als auch das iPhone 7 Plus als „(PRODUCT)RED“-Kollektion. Mehrere Firmen bieten spezielle rote Versionen ihrer Produkte an. Ein Teil der Erlöse dieser Produkte kommt dem „Global Fund to Fight AIDS“ zugute. Apple arbeitete schon zuvor mit (RED) zusammen und konnte so dem Fonds insgesamt 130 Millionen Dollar an Hilfsgeldern zukommen lassen.

„Seit wir vor zehn Jahren begonnen haben, mit (RED) zusammenzuarbeiten, haben unsere Kunden durch den Kauf unserer Gruppen einen signifikanten Teil dazu beigetragen, gegen die Verbreitung von Aids zu kämpfen“, erklärte Apple-Chef Tim Cook anlässlich des Stars. Das iPhone 7 sei „unser größtes (RED)-Angebot bis jetzt“ und man könne nicht darauf warten, bis es die Konsumenten bekämen.

Jedes verkaufte iPhone unterstützt den Kampf gegen HIV in Afrika

Deborah Dugan, die Vorsitzende von (RED) lobte die Zusammenarbeit mit Apple. Mit dem Kauf des iPhones können Konsumenten dem Global Fund helfen, anti-retrovirale Medikamente in Subsahara-Afrika zur Verfügung zu stellen.

Diese Sonderedition des iPhone 7 ist ab 24. März weltweit erhältlich. Wie hoch der Anteil am Verkaufspreis ist, der an (RED) geht, wollte der kalifornische Konzern auf Anfrage des britischen Portals „PinkNews“ nicht mitteilen. Der Kaufpreis liegt in Österreich bei 869 Euro für das iPhone und 1.009 Euro für das iPhone Plus.

Auch neue iPads wurden heute online vorgestellt

Außerdem hat Apple heute eine neue Generation von iPads vorgestellt: Das neue iPad verfügt wie schon das iPad Air 2 über eine Display-Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel, das Display soll allerdings heller sein. Es verfügt auf der Rückseite über eine 8-Megapixel-Kamera, auf der Vorderseite über eine 1,2-Megapixel-Kamera.

Apple bietet das Gerät als LTE- und WLAN-Version mit jeweils zwei Speichervarianten mit 32 und 128 GB an. Der Preis beginnt bei 399 Euro für das günstigste Modell mit 32 GB und WLAN. Das ist um 30 Euro weniger als das iPad Air 2. Dafür nimmt Apple gleichzeitig das iPad mini 2 aus dem Sortiment.