„Warschauer Pakt 2008“ unterstützt polnischen CSD

Von gleichen Rechten für Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender ist Polen noch immer weit entfernt. Zwar wurde die katholisch-nationalistische Regierung unter Jaroslaw Kaczynski durch die liberale Bürgerplattform unter Donald Tusk abgelöst. Trotzdem ist es um die Rechte und die Akzeptanz von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender in Polen noch immer schlecht bestellt. Noch immer machen der amtierende Präsident Lech Kaczynski sowie sein Bruder, der jetzige Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski, Stimmung gegen Lesben und Schwule.

Deshalb haben sich im „Warschauer Pakt 2008“ überzeugte Europäer zusammengeschlossen, die ehrenamtlich die „Parade der Gleichheit“ am 7. Juni in Warschau unterstützen. Sie treten für die Emanzipation von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Polen ein.

Bereits seit 2006 konnte die Initiative durch Öffentlichkeitsarbeit, personelle und finanzielle Unterstützung die „Parade der Gleichheit“ wirksam unterstützen. „Im dritten Jahr muss die Parade in Warschau für polnische Schwule und Lesben trotz Polizeischutz zur Selbstverständlichkeit werden – und wir helfen gerne wieder dabei. Wo Europa draufsteht, muss auch Europa drin sein“, erklärt der Mit-Initiator Thomas Hermanns. Das Motto der diesjährigen Tage der Gleichheit lautet „Live, Love, Be“.

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