Schwuler Medienpreis nominiert „Desperate Housewives“

Die lesbischwule Menschenrechtsorganisation GLAAD hat ihre Nominierungen für die 20. Media Awards bekanntgegeben. Die Verleihung ist traditionell der Höhepunkt der lesbischwulen Film- und Fernsehszene Amerikas.

Insgesamt wurden 185 Nominierungen in 41 Kategorien bekanntgegeben.

Das dritte Mal in Folge hat dabei der amerikanische Sender ABC die Nase vorn: Mit den Serien „Brothers & Sisters“, “Desperate Housewives“ und „Ugly Betty“ hat er sechs Nominierungen bekommen, CBS hält bei vier und NBC bei zwei. Unter den Nominierungen in der Kategorie Film ist unter anderem auch „Milk“ mit Sean Penn und Woody Allens „Vicky Cristina Barcelona“.

„Die diesjährigen Nominierungen zeigen, dass die Geschichten von lesbischwulen und Transgender-Amerikanern interessant und überwältigend sind und nicht nur ein Publikum anziehen, das größer ist als die Community“, sagt GLAAD-Präsident Neil G. Giuliano zu den Nominierungen.

Mit dem Preis werden Produktionen, Rollen oder Personen geehrt, die Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgeder sowie ihre Anliegen in den Medien umfassend und fair vertreten haben. Sie werden bei drei Veranstaltungen in verschiedenen Städten vergeben: Am 28. März in New York, am 19. April in Los Angeles und am 9. Mai in San Francisco.