Borussia-Trainer würde schwulen Fußballer unterstützen

Erneut hat sich ein deutscher Fußballtrainer positiv zu schwulen Fußballern geäußert. In einem Interview mit dem „Zeit Magazin“ sagte Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, er würde es „selbstverständlich unterstützen“, wenn sich Spieler outen würden. Das berichtet das Sportportal SportsWire. „Mir ist jeder homosexuelle Spieler in meiner Mannschaft herzlichst willkommen. Wenn er gut ist, wird er spielen, wenn er nicht gut ist, wird er nicht spielen.“, so der 42-Jährige.

Klopps Einschränkung, damit das Coming Out den gewünschten Effekt hat: „Es müsste ein ganzer Schwall kommen. Wenn sich zehn, zwanzig auf einmal outen. ‚Hallo, hier sind wir. Hallo, wir sind schwul.‘ Dann würde alles mit einem Mal ganz anders aussehen.“ Bei einem einzelnen Coming Out würden sich Boulevardzeitungen „monatelang auf diesen armen Kerl draufschmeißen“, fürchtet der Bundesliga-Trainer.

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