Prügel-Sexdate endete mit Mordanklage

In Großbritannien endete ein Date mit einer Mord-Anklage. Ein schwuler 49-jähriger Geschäftsmann starb, nachdem er einen 21-Jährigen dafür bezahlt hat, mit ihm zu kämpfen, um dabei sexuell erregt zu werden. Das berichtet das britische News-Portal PinkNews. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Wie die Staatsanwaltschaft berichtet, soll Colin Butler dem 21-jährigen Keiran Avery 50 Pfund bezahlt haben, um von ihm verprügelt zu werden. Butler ließ sich öfter von verschiedenen Männern schlagen, um sich sexuell zu befriedigen. Mit Avery hatte Butler gemeinsame Kämpfe oder „spontane Gewaltausbrüche“ vereinbart. Letztes Jahr ist Avery aber zu weit gegangen: Er hat Butler betrunken verprügelt, sodass dieser starb. Der Staatsanwalt nennt die Tat „kaltblütig“. Bei der Obduktion wurden Brüche des Schädels, der Halswirbelsäule und der Rippen festgestellt.

Die Leiche versuchte der mutmaßliche Täter hinter einer Hecke zu verstecken. Daraufhin rief er die Schwester seiner Freundin an, um ihr die Tat zu gestehen. Die Polizei hat die Leiche des 49-Jährigen in seinem eigenen Garten gefunden.

Avery gibt die fahrlässige Tötung zu, bestreitet aber die Mordabsicht. Ein Urteil steht noch aus.