„HIV ist harmlos, Aids-Auslöser ist Homosexualität“

Im Zuge der weltgrößten Aids-Konferenz, die von 18. bis 23. Juli in Wien stattfindet, hat sich auch eine Gruppe von Menschen getroffen, die den meisten wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen. Bei einer Pressekonferenz haben sie heute ihre Theorien vorgestellt.

Aids sei ein Dogma, das „nur Pharmafirmen, Wissenschaftler, NGOs und Hilfsorganisationen am Leben“ erhalte, sind sich die Vortragenden sicher. Und Peter Duesburg, ein Krebsforscher an der Universität Berkeley geht noch einen Schritt weiter: „HIV ist ein harmloses Virus, das keinesfalls jene Krankheiten verursachen kann, die unter Aids definiert werden. Auslöser der Erkrankung ist in Europa nicht der HI-Virus, sondern Drogenmissbrauch oder Homosexualität. Die Todesfälle bei Aids sind auf die hochgiftigen Medikamente in der Therapie zurückzuführen“, ist er sich sicher.

Bei Betroffenen sorgen diese Aussagen nur für Kopfschütteln. „Es ging mir sehr schlecht, bis ich in die Therapie einwilligte. Ohne ihr wäre ich nicht mehr am Leben“, erinnert sich Wiltrut Stefanek, die heute das Netzwerk „Frauen und Aids“ koordiniert. „Viele Aids-Patienten sind verzweifelt und stoßen auf ihrer Suche nach Heilungsmöglichkeiten auf derartige Ansichten. Manche klammern sich daran und setzen laufende Therapien eigenmächtig ab. Das hat schlimme Folgen. Die Lebensqualität verschlechtert sich drastisch, viele sterben daran – und zwar an einer eingebildeten Krankheit aus Sicht der Aids-Zweifler“, erinnert sich Stefanek gegenüber der Presseagentur PTE an den Tod einiger Weggefährten.