Bareback-Pornolabel zu Geldstrafe verurteilt

Das für seine Bareback-Filme bekannte Pornolabel „Treasure Island Media“ (TIM) ist zu insgesamt 21.740 Dollar Strafe verurteilt worden, weil es Arbeitsschutzvorschriften missachtet hat. Das berichtet das auf die Pornoindustrie spezialisierte Internetportal XBIZ.

Dabei spielt es keine Rolle, dass TIM auch mit HIV-positiven Darstellern arbeitet: Nach Ansicht der Arbeitsschutzbehörde OSHA muss Blut und Samenflüssigkeit jedes Darstellers aus Sicherheitsgründen so behandelt wären, als wären sie infektiös. Und genau das dürfte nicht passiert sein: In dem 23-seitigen Bericht heißt es, die Studioverantwortlichen hätten keine Vorkehrungen getroffen, um die Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften zu kontrollieren, außerdem fehlten Hepatitis B Impfungen, Information der Arbeitnehmer_innen über die Risiken und Aufzeichnungen.

Weiters heißt es in dem Bericht: „Die Angestellten waren durch die Arbeit während des Filmens und beim Reinigen des Sets Samenflüssigkeit und anderen potentiell ansteckendem Material ausgesetzt.“ Insgesamt fünf Monate hat die Arbeitsschutzbehörde das Studio untersucht. Dass TIM Bareback-Filme dreht, war den OSHA-Beamten offenbar auch ein Dorn im Auge: „Sie haben keine Vorkehrungen getroffen, um den Kontakt mit Blut und Samenflüssigkeit zu minimieren, wie zum Beispiel durch die Verwendung von Kondomen“, so der Bericht weiter.

TIM-Chef Matt Mason hat bereits angekündigt, gegen die Strafe berufen zu wollen.