Iran will zwei Burschen wegen schwulem Sex steingen

Im Iran sind zwei junge Männer zum Tod durch Steinigung verurteilt worden, weil sie Sex mit einem 17-Jährigen hatten – und diesen auch gefilmt hatten.

Das Video fanden Beamte Medienberichten zufolge auf den Mobiltelefonen des 20-jährigen Ayub und 21-jährigen Mosleh. Um selbst der Todesstrafe zu entgehen, soll der 17-jährige der Religionspolizei erzählt haben, von den beiden Männern vergewaltigt worden zu sein. Auch auf den Handies der beiden Männern: Ein Video, auf dem die Köpfe von Präsident Ahmadinejad und dem religiösen Führer Khamenei auf Eselskörper montiert wurden.

Das Gericht in Piranschar, einer Stadt im kurdischen Teil des Irans, ordnete an, die beiden Männer sofort zu steinigen, um „die Angst des iranischen Volkes zu beruhigen“. Die Meldung gelange zunächst über eine kurdische Zeitung an die Öffentlichkeit. Diese berichtete, dass die Männer den Burschen vergewaltigt haben. Dies ist aber oft ein Vorwand, um Schwule ohne großes internationales Aufsehen zum Tode zu verurteilen. Internationale Organisationen fordern den Iran auf, die beiden Männer freizulassen. Aktuelle Informationen aus Piranschar gibt es derzeit nicht.