Modeschöpfer Harald Glööckler gegen Homo-Elternpaare

Auch, wenn der Berliner Modemacher Harald Glööckler als Paradiesvogel gilt – seine Ansichten sind durchaus konservativ. So spricht er sich gegen die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare aus.

Dem Klatschmagazin „In“ gegenüber sagte er: „Ich stehe zu meinen konservativen Ansichten: Ich finde es falsch, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Kinder adoptieren. Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter, es braucht beide Pole in seinem Leben, deshalb werde ich niemals Kinder adoptieren.“

Bereits im April hat sich Glööckler gegen homosexuelle Elternpaare ausgesprochen. Damals meinte er, ein Kind solle in „optimale Zustände kommen. Optimal ist Mutter und Vater.“

In anderen Punkten ist Glööckler aufgeschlossener: So möchte der 47-Jährige mit seinem 16 Jahre älteren Lebensgefährten Dieter Schroth eine Eingetragene Partnerschaft eingehen. Allerdings ohne klassischen Antrag: „Nach 25 Jahren sind wir über den Punkt hinweg, wo man um die Hand des anderen anhält. Das wäre mir auch zu sehr Rosamunde Pilcher“, so der pompööse Modeschöpfer.

Auch der Grund für das Ja-Wort ist nicht so verspielt oder romantisch wie seine Mode. „Ich bin kein Verfechter der Ehe, da ich viele Ehen erlebt habe, die nicht so toll sind. Es geht mir um rechtliche Absicherungen“, verrät er „In“.

Das Rezept einer langen und glücklichen Beziehung sei kein Trauschein: „Wenn es ein Liebesgeheimnis gibt, dann, dass wir einander respektieren und akzeptieren“, so der Exzentriker. „Wir engen uns nicht ein, sondern suchen uns Schnittstellen. Die muss man jeden Tag neu finden. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein.“