Spanier wurde ‚Mr. Gay Europe‘

Der schönste Schwule Europas ist ein Spanier. Miguel Ortiz hat am Samstag die Wahl zum „Mister Gay Europe“ in Rom gewonnen.

Ortiz war der jüngste der 21 Kandidaten – der Polizeischüler aus Sevilla ist gerade einmal 19 Jahre alt. Auf dem zweiten Platz landete Steve Grech aus Malta, der Italiener Nicolas Mensa wurde Dritter. Auch bei einer Online-Vorwahl bekam Ortiz die meisten Stimmen.

Bei der Wahl konnte Ortiz die Jury bei elf verschiedenen Herausforderungen überzeugen, darunter ein persönliches Interview, eine schriftliche Prüfung und eine Fotosession. Damit hat bereits zum dritten Mal ein Spanier die Wahl zum „Mr. Gay Europe“ gewonnen.

Die kandidateninterne Wahl zum „Mr. Congeniality“ gewann der Grieche Argyrios Stelios Christakis. Der 29-Jährige ist taub und setzt sich besonders für Menschen mit Behinderungen in der schwullesbischen Community ein.

Nicht beim Finale dabei war übrigens der dänische Kandidat Jobbe Jolle. Er sagte seine Teilnahme ab, weil ein Bewerb, der „Sexy Car Wash“ für ihn „kontraproduktiv für die Anerkennung von Homosexualität in der Öffentlichkeit“ sei. Mit diesem Bewerb würden sich eher Klischees verfestigen, so Jolle: „Ich glaube, ich bin Mr. Gay Denmark geworden, weil ich eine Botschaft habe. Diese Botschaft lautet, dass man stolz und glücklich mit sich selbst sein soll, egal ob man schwul, bisexuell, transsexuell oder was auch immer ist“.