Schwulenfreundlicher Theatermacher aus Uganda ausgewiesen

David Cecil, der in Uganda das erste Theaterstück mit schwulem Inhalt aufgeführt hat, wird aus dem Land ausgewiesen. Damit müsste der gebürtige Brite seine Lebensgefährtin und beiden Kinder zurücklassen. Er beruft deshalb gegen die Ausweisung.

Cecil wurde im September verurteilt, weil er sich der Ugandischen Medienbehörde widersetzt hat und sein Stück „The River and the Mountain“ ohne deren Genehmigung aufgeführt hat. Im Jänner wurde er von der Polizei festgehalten und nun aus dem Land geworfen.

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums bestätigte am Mittwoch seine Ausweisung: „Wir fürchten, dass er ausgewiesen wurde, ohne die Möglichkeit einer Berufung bei einem Gericht in Uganda gehabt zu haben“, so der Sprecher weiter.

Seine Freundin Florence Kebirungi ist ebenfalls erschüttert: „Er hat mich vom Flughafen angerufen, er hat nicht gut geklungen. Es war eine große Überraschung, da wir nicht gegen die Entscheidung berufen konnten“.