Schwarze US-Konservative: ‚Lieber Ku-Klux-Klan als Homo-Rechte‘

Immer wirrer werden die Warnungen konservativer US-Politiker vor der Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen. Das zeigt nun Mary Baker, afroamerikanische Tea-Party-Aktivistin und Leiterin der „Conservative Moms for America“.

Baker behauptet in einem Blog für „Tea Party Nation“, dass die „Gay Supremacy“ – also etwa „Homo-Vormachtstellung“ – schlimmer sei als die „White Supremacy“, also jene Geisteshaltung, mit der Weiße in den USA über Jahrhunderte ihre „Vormachtstellung“ über Schwarze begründeten.

„‚White Supremacy‘ hat sich darauf konzentriert, wie eine Gruppe von Menschen über eine andere Gruppe von Menschen fühlt“, lobt Mary Baker die Theorie hinter dem Ku-Klux-Klan, der Schwarze nach dem Ende der Sklaverei durch Terror einschüchtern wollte.

„Sie haben verschiedene Sperren für jene eingeführt, die sie hassten und ihre Ansichten über Überlegenheit gegenüber anderen hat für die Bürger dieser Nation jenen Rahmen erschaffen, ihre Herzen zu suchen und zu verstehen, dass Gott jeden Menschen als sein Abbild erschaffen hat“, schwärmt die Afroamerikanerin geradezu über weißen Rassismus.

„Gay Supremacy“ würde aber viel weiter gehen: „Es gibt keine gemeinsame Ebene, die erreicht werden kann. Es gibt keine Suche nach dem Herzen oder Berücksichtigung der Prinzipien Gottes. Ihr Hass wird von Egoismus genährt und Hass auf jeden, der nicht ihrer Meinung ist“, so Baker in dem Tea-Party-Blog.

Wer nicht der Meinung von Lesben und Schwulen „mit ihren üblen Vorstellungen“ sei, „wird bösartig angegriffen und zerstört“, warnt die konservative Aktivistin.