Sonntag, 21. April 2024
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Tinder Plus: Billig für sexy Junge, teuer für Durchschnittsmenschen

Dating-App stellt ihr neues Preiskonzept vor

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Die Dating-App „Tinder“, die unter heterosexuellen Usern beliebt ist und auch von Lesben und Schwulen genutzt wird, plant ein Premium-Service. Dieses kostet etwa fünf Euro – außer, man ist über 28.

Ältere und unbeliebtere User zahlen mehr

Denn für ältere User werden die gleichen Funktionen mehr als 20 Euro kosten. Das berichtet der „Evening Standard“. „Diese Funktionen sind nicht etwas, das jeder nutzen möchte, und wir möchten auch nicht, dass sie jeder nutzt“, erklärt „Tinder“-Chef Sean Rad, der selbst 27 Jahre alt ist. Premium-User sehen dann keine Werbung und können ihre Location selbst einstellen. Außerdem kann man Singles, die man versehentich weggewischt hat, zurückholen.

Das Service, das „Tinder Plus“ heißen soll, soll sich vor allem an reisefreudige User richten. Man habe „eine der größten Communities der Welt für soziale Entdeckungen“, so Rad. „Heutzutage reisen Leute ständig, und User berichten uns von dem Problem, dass ihr Trip vorbei ist, wenn sie ein Match bekommen und die Person sehen könnten – und sie würden gern auswählen, bevor sie dort sind.“ Das soll „Tinder Plus“ nun ermöglichen. „Wo immer in der Welt du hinreisen möchtest, gibt es die Chance, dass Tinder-User dort schon auf dich warten“, gibt sich der Chef der App zuversichtlich.

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Auch die Leistungen sind nicht für alle User gleich

Wie die Schweizer Zeitung „Blick“ herausgefunden hat, bekommen aber auch sonst nicht alle User bei „Tinder Plus“ die gleichen Leistungen zum gleichen Preis. So wurden die Zusatzfunktionen im Test einem 31-jähigen Hetero um 5 Franken angeboten, eine 30-jährige Frau hätte 15 Franken zahlen müssen.

Den vollen Preis von 20 Franken zahlt im „Blick“-Test ein 40-jähriger heterosexueller Mann – während ein 22-Jähriger Schwuler nicht nur mit 3 Franken einen Sonderpreis bekommt, sondern mit „unbegrenzte Likes“ auch eine Zusatzfunktion, die den anderen Usern im Test vorbehalten bleibt.

Tinder will künftig auch mehr Lesben und Schwule anlocken

Das dürfte Teil der Strategie des Dating-Riesen sein, in den Gefilden von Grindr, Scruff und Planetromeo zu wildern: In dem Interview mit dem „Evening Standard“ hat Rad angekündigt, „Tinder“ für Lesben und Schwule zu optimieren. „Das Produkt funktioniert für die Community, aber wir müssen das noch besser kommunizieren.“

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