Caitlyn Jenner: Weitere außergerichtliche Einigung bei tödlichem Verkehrsunfall

Stiefkinder des Todesopfers klagten gegen den US-Realitystar

Caitlyn Jenner
E! Entertainment

Gegen Caitlyn Jenner ist eine weitere Klage wegen eines von ihr verursachten tödlichen Autounfalls fallengelassen worden: Die Anwälte der Stiefkinder des Todesopfers haben das Gericht darum gebeten, man habe sich außergerichtlich geeinigt. Das teilte Kenners Anwalt Philip Boesch Jr. gestern mit, nähere Angaben über die Einigung gab es keine.

Etwas zu schnell gefahren: Verkehrsunfall mit einem Toten

Vor fast einem Jahr hatte Jenner, die damals ihre Geschlechtsanpassung noch nicht beendet hatte, in Malibu mit ihrem Geländewagen einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei kollidierte Jenners Wagen mit dem Auto einer 69-Jährigen, die bei dem Unfall getötet wurde. Deren Auto wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und dabei von einem weiteren Wagen gerammt. Insgesamt wurden auch vier Menschen verletzt, Jenner selbst blieb unverletzt.

In einem Dokument des Gerichts hieß es, Jenner habe die „zulässige Geschwindigkeitsbegrenzung leicht“ überschritten. „Unvernünftiges“ Fahrverhalten sei ihr nicht zweifelsfrei nachzuweisen, so das Dokument weiter.

Ein anderer Gerichtsakt, der nun bekannt wurde, dürfte Jenner hingegen mehr Freude bereiten: Ein Gericht gab ihrem Antrag auf Änderung ihres Namens und Geschlechts statt. Im Geburtsregister wird sie nun auch offiziell als Caitlyn Marie Jenner geführt.