München: Lesbenfeindliche Attacke auf 32-Jährige

Erst Beschimpfungen, dann Schläge: Unbekannter brach der Frau Jochbein und Nase

Polizei
Symbolbild - Fotolia

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist bereits am 1. Juli in München eine 32-Jähriger bei einer lesbenfeindlichen Attacke in der Kultfabrik im Osten der Stadt beschimpft und verletzt worden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den Polizeibericht.

Die 32-Jährige kam gegen 4.40 Uhr mit zwei Freundinnen aus dem Club „Willenlos“ im Werksviertel, um Luft zu schnappen. Plötzlich haben sie vier Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren beschimpft. Als sie den Männern zu verstehen gab, dass sie verschwinden sollten, beleidigte sie einer der Männer homophob.

Ohne Vorwarnung schlug der Mann der Frau mehrmals mit der Faust ins Gesicht

Doch das reichte ihm offenbar nicht: Ohne Vorwarnung schlug der Mann die Frau mit der Faust mehrere Male ins Gesicht. Dabei erlitt die 32-Jährige schwere Verletzungen, ihre Nase und das Jochbein wurden bei dem Angriff gebrochen.

Offenbar kam niemand der Frau und ihren Freundinnen zur Hilfe, der Schläger und seine Kumpane konnten trotz einer sofortigen Fahndung der Münchner Polizei im Nahbereich des Angriffs unerkannt entkommen.

Die vier Männer, die als „südländisch“ beschrieben wurden, sollen weiße, langärmelige Hemden und dunkle Hosen getragen haben. Nun ermittelt das Staatsschutzkommissariat 44. Dort sucht man Zeugen, die Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49/(0)89/291 00 zu melden.