Freitag, 1. März 2024
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Homophober Angriff in Frankfurter Hotel

Eine junge Frau wurde in einem Frankfurter Hotel Opfer eines homophoben Angriffs. Die Täter konnten fliehen, das Opfer meldete den Vorfall online.

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Am Dienstag, den 7. November, wurde eine 23-jährige Frau in einem Hotel in der Falkstraße im Frankfurter Stadtteil Bockenheim Opfer eines queerfeindlichen Angriffs. Das teilte die Polizei erst jetzt mit.

Angriff im Hotel: Verbal und physisch

Die junge Frau befand sich bisherigen Erkenntnissen zufolge im Eingangsbereich des Hotels, als sie von einem Unbekannten angesprochen und als „Schwuchtel“ beleidigt wurde. Später erschien ein zweiter Mann vor dem Hoteleingang und schlug der Frau mit der Faust auf die Schulter.

Ein Security-Mitarbeiter kam der Frau zu Hilfe, woraufhin die beiden Männer in unbekannte Richtung flüchteten. Die junge Frau erstattete über die Onlinewache der Polizei Anzeige.

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Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang oder den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer +49/(0)69/755-11300 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Mehrere Angriffe im Regenbogenviertel

In den vergangenen Monaten hat es im Frankfurter Regenbogenviertel mehrere Angriffe auf queere Personen gegeben. So wurde vor nicht einmal drei Wochen in einer Frankfurter Szenebar Reizgas versprüht. Als Reaktion darauf hat ein queerer Koordinierungskreis von Stadt und Polizei einen Fünf-Punkte-Plan entwickelt, um gegen queerfeindliche Gewalt vorzugehen.

Die Maßnahmen zeigten Erfolg: Die gemeldeten Angriffe waren zuletzt zurückgegangen. Neben erhöhter Polizeipräsenz wurden unter anderem „Safe Spaces“ geschaffen – Lokale, die „sichere Räume“ bilden und das mit einem Aufkleber an der Tür anzeigen. Aufkleber mit QR-Codes leiten Betroffene zur Online-Wache der Polizei und zu Opferberatungsstellen.

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