Heute starten die neuen Folgen von „Will & Grace“ auf ProSieben

Will, Grace, Karen und Jack treiben ab heute auch in Deutschland wieder ihr Unwesen

Will & Grace
Sean Hayes/Twitter

Ab heute ist es soweit: ProSieben bringt die neuen Folgen der US-Kultserie „Will & Grace“ nach Deutschland. Zu sehen sind die Folgen der neunten Staffel ab 21.15 Uhr, direkt nach der Ärzte-Serie „Grey’s Anatomy“. Die deutschsprachige Free-TV-Premiere der Serie fand bereits letzte Woche im ORF statt.

Nach ihrer Scheidung zieht Grace wieder bei Will ein – und das Chaos geht weiter

Zum Start gibt es gleich vier Folgen der Comedy, in den darauffolgenden Wochen setzt ProSieben auf Doppelfolgen. Die neuen Folgen der Serie setzen elf Jahre nach der letzten Folge ein: Nach ihrer Scheidung zieht die Innenarchitektin Grace Adler (Debra Messing) wieder bei ihrem besten Freund, dem schwulen Anwalt Will Truman (Eric McCormack), ein.

Zumindest beruflich läuft es für sie gut, dank ihrer Assistentin Karen Walker (Megan Mullally) kann sie einen prestigeträchtigen Auftrag an Land ziehen. Und Wills bester Freund, der extrovertierte Schauspieler Jack McFarland (Sean Hayes), versucht sich noch immer, sich durchzuschlagen – und sorgt mit seinem Privatleben für skurrile Situationen.

Mit politischen Pointen geht „Will & Grace“ erfolgreich in die Verlängerung

Neben Slapstick und punktgenauen Pointen ist diese Staffel auch politischer als die alten Folgen. Nach dem Sieg von Donald Trump in der US-Präsidentschaftswahl schien der Zeitpunkt dafür perfekt. Denn in der Show sei immer auf aktuelle politische Ereignisse eingegangen worden, so Mullally.

In den USA sind die neuen Folgen von „Will & Grace“ ein großer Erfolg. So hat der produzierende Sender NBC bereits vor der Ausstrahlung der ersten Folge die Zahl der Folgen dieser Staffel von zehn auf 16 erhöht – und auch gleich zwei weitere Staffeln bestellt.

„Will & Grace“: Für mehr als 230 Preise nominiert

„Will & Grace“ ist eine der erfolgreichsten Serien ihrer Zeit. Die acht Staffeln, die zwischen 1998 und 2006 gedreht wurden, wurden für mehr als 230 Preise nominiert, darunter 83 Emmy Awards und 27 Golden Globes. Sie haben im Laufe der Jahre unter anderem 16 Emmys gewonnen. Hayes und Mullally halten mit je drei Screen Actors Guild Awards zudem den Rekord für die am öftesten prämierten Schauspieler.

Es war auch die erste Unterhaltungsserie mit offen homosexuellen Hauptfiguren – auch, wenn ihre Darstellung heute etwas klischeehaft wirkt. Trotzdem gilt „Will & Grace“ deshalb als richtungsweisend für das Vorkommen von LGBTI-Charakteren im US-Fernsehen. Es gab Gastauftritte von zahlreichen Stars, von Britney Spears über Elton John oder Jennifer Lopez bis hin zu Cher.