Schwuler Serienmörder zum Tode verurteilt

Ein singender indonesischer Serienmörder, der mit einem Buch über seine Bluttaten zum Superstar wurde ist zum Tode verurteilt worden. Für das Gericht von Depok in der Nähe der Hauptstadt Jakarta war es erwiesen, dass der schwule Koranlehrer Verry Idham Henyansyah alias Ryan einen möglichen Nebenbuhler ermordet, die Leiche zerstückelt und in Plastiksäcken am Straßenrand verteilt hat.

Der Angeklagte hatte gestanden, den Mann aus Eifersucht ermordet zu haben, nachdem er ihm ein Auto und Geld als Gegenleistung für Sex mit Henyansyahs Freund angeboten hatte. Nach seiner Festnahme fand die Polizei im Garten seiner Eltern zehn weitere Leichen verscharrt – acht schwule Männer, eine Frau und deren kleine Tochter.

In seiner Autobiografie, die er im Gefängnis geschrieben hat, steht Ryan nicht nur zu seinen Taten, er geht auch ausführlich auf jeden einzelnen Mord ein. Das Buch hat ihn berühmt gemacht: Regelmäßig bekommt er im Gefängnis Besuch von Fans, darunter zahlreiche Minderjährige, die ihn in seiner Zelle fotografieren wollen. In den nächsten Tagen soll Ryans erste und wohl einzige Pop-CD auf den Markt kommen. Deren Titel: „Mein letzter Auftritt“