Wegen Porno-Karriere aus Navy-Akademie geflogen

Er war jung und brauchte das Geld: Die US-Navy hat den Kadetten Andrew Koch aus der Ausbildung geschmissen, nachdem er Schwulenpornos gedreht hatte. Das berichten die „South Florida Gay News“.

Koch kam in finanzielle Probleme, weil er aus medizinischen Gründen nicht an einem Ausbildungsprogramm für Navy-Offiziere teilnehmen konnte. Also drehte er unter dem Namen Patrick Hunter einige Schwulenpornos, um seine Finanzen wieder aufzubessern.

Das gefiel seinen Vorgesetzten eher weniger: Der Kadett wurde wegen seinem Nebenjob zur Ausmusterung empfohlen – ein Jahr, bevor seine vierjährige Ausbildung zu Ende ging. Die Pornokarriere sei „unvereinbar mit einer pflichtbewussten Befehlsausführung und Disziplin“ und „mit dem, was die Navy als moralisch akzeptabel bezeichnet“, heißt es aus der Personalabteilung.

Das versteht Koch nicht ganz: „Ich schäme mich nicht für den schwulen Sex, ich musste mir nur selbst helfen“, sagte er den „South Florida Gay News“. Und er ergänzt: „Es war nie meine Absicht, die Einheit zu diskreditieren. Ich habe mein Privatleben nie mit meinem Dienst in Verbindung gebracht.“

Die finanziellen Probleme könnten sich durch den Rausschmiss nun verschärfen: Er soll der Navy nun fast 26.000 Dollar rückerstatten, die diese in seine Ausbildung investiert hatte. Nun versucht er, gegen die Entscheidung der Navy zu berufen – schließlich habe er „nichts illegales“ gemacht, wie sein Anwalt betont. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.

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