Schwul-lesbische Historiker tagen in Wien

In Wien findet am Freitag und Samstag zum ersten Mal die Jahrestagung des „Fachverbands Homosexualität und Geschichte“ (FHG) statt. Maßgeblichen Anteil daran hatte „QWIEN“, das Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte.

Bei der Tagung werden sich Wissenschafter aus dem gesamten deutschsprachigen Raum dieses Jahr vor allem mit der Geschichte von Lesben und Schwulen in Österreich beschäftigen. QWIEN wird im Rahmen der Tagung ein etwa zweijähriges Forschungsprojekt vorstellen, das die bis Verfolgung von Schwulen, Lesben und Transgender in der NS-Zeit in Wien zum Thema hat. Dieser Aspekt wurde bisher nur in Ansätzen erforscht.

Eröffnet wird die Tagung Freitag Abend im Wiener Rathaus in Zusammenarbeit mit der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) im Wappensaal des Wiener Rathauses. Den Eröffnungsvortrag halten die QWIEN-Masterminds Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher. Sie berichten über die namentliche Erfassung der homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien.

Die Tagung selbst findet am Samstag im Aids Hilfe Haus Wien am Mariahilfer Gürtel statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung bei QWIEN erwünscht.

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