Hund zum Töten freigegeben, weil Besitzer ihn für schwul hielt

Weil ihn sein Herrchen für schwul hielt, hätte ein Hund in den USA sterben sollen. Tierschützer brachten den Fall an die Öffentlichkeit und retteten so dem Tier das Leben.

Vor lauter Freude hatte der Hund einen anderen Rüden besprungen – für den Besitzer im prüden US-Bundesstaat Tennessee ging das gar nicht: Er brachte den Hund am Mittwoch ins Tierheim von Jackson. Für das gesunde Tier ein Todesurteil – denn das Heim ist heillos überfüllt. „Wir hatten schlicht keinen Platz für ihn, er konnte nicht hier bleiben. Deshalb wurde er auf die Liste gesetzt“, so Tierpfleger George Rider. Was heißt: Entweder findet der Hund bis Donnerstag, 13 Uhr, ein neues Herrchen, oder er wird eingeschläfert.

Als Tierschützer vom Schicksal des Tieres erfuhren, starteten sie einen Aufruf auf Facebook. Mit Erfolg – wenige Stunden vor dem Ende der Gnadenfrist wurde der Hund abgeholt. „Heute ist ein guter Tag“, freut sich auch Rider.

Nun wird der Hund vermutlich in Chicago ein neues Zuhause finden – und nicht dafür bestraft, wenn er andere Rüden vor Freude bespringt.