Sportminister Klug bespricht mit russischem Amtskollegen ‚gesellschaftspolitische Themen‘

In Zusammenhang mit den Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi hat sich die österreichische Innenpolitik nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Bundeskanzler Werner Faymann war einer der wenigen Regierungschefs, der bei der Eröffnung von Putins Spielen anwesend war, auf ein Treffen unserer Politiker mit russischen Menschenrechtsaktivisten warteten heimische Beobachter umsonst.

Nun hat Verteidigungs- und Sportminister Gerald Klug zumindest bei einem Arbeitsgespräch mit seinem russischen Amtskollegen „gesellschaftspolitische Themen“ angesprochen, wie es in einer Aussendung heißt.

Das Gespräch mit seinem russischen Kollegen Vitali Mutko dauerte eine Stunde. Es fand im Kongresszentrum Azimut in Sotschi statt. Klug thematisierte dabei „dass die Einhaltung der Menschenrechte und der respektvolle Umgang mit Minderheiten für Österreich ein sehr wichtiges Anliegen ist“, wie es in der Aussendung heißt.

Außerdem berichtete der Minister seinem Gegenüber, dass es „in Österreich im Vorfeld der Winterspiele intensive Diskussionen, auch über die Gesetzgebung in Bezug auf Homosexualität, gab“.

So richtig angekommen dürfte die Kritik aber nicht sein. Wie es in der Aussendung weiter heißt, zeigte der russische Minister Mutko lediglich „besonderes Interesse“ an „den Trainingsmethoden Österreichs im Alpinen Schilauf“.