Donnerstag, 18. Juli 2024
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Berlin: Lesbisches Paar getreten, geschlagen, gewürgt

Der Angriff kam aus dem Nichts - die Frauen mussten im Krankenhaus behandelt werden

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In Berlin ist am Sonntagnachmittag ein lesbisches Paar geschlagen, getreten und gewürgt worden. Das gab die Polizei heute in einer Aussendung bekannt. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Frauen im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Mann spricht Frauen an, sie weisen ihn ab – und er schlägt zu

Die Tat ereignete sich nach Angaben der beiden Frauen gegen 17.00 Uhr im Zentrum der deutschen Hauptstadt. Ein 30 Jahre alter Mann sprach die beiden Frauen, 28 und 30 Jahre alt, auf einer Bank am Reichstagufer, Ecke Neustädtische Kirchstraße, auf Englisch an. Die beiden Frauen gaben ihm zu verstehen, dass sie nicht mit ihm reden wollten. Daraufhin ging der Mann zunächst wieder weg.

Doch kurz darauf kam er wieder. Er stellte sich direkt vor die 30-jährige Frau. Sie schob ihn daraufhin zur Seite. Daraufhin soll er ihr unvermittelt ins Gesicht getreten und geschlagen haben. Als ihre 28-jährige Partnerin der Frau zu Hilfe kommen wollte, kam es zu einem „gegenseitigen Schlagabtausch“, so die Polizei.

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Eine der Frauen verlor bei dem Angriff kurzzeitig das Bewusstsein

Dabei warf der Mann eine Flasche gegen den Kopf der 28-Jährigen und würgte sie mit dem Unterarm – bis sie zu Boden ging und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Passanten eilten der Frau zu Hilfe und befreiten sie. Die Zeugen hielten den Mann auch ein, bis die Polizei eintraf und ihn vorübergehend festnehmen konnte. Der 30-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht.

Die beiden Frauen wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie konnten die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Ein homophober Hintergrund der Tat wird vermutet, der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weitere Bearbeitung des Falles übernommen.