[Video] Eiskönigin extrem: „Elsa“-Dragqueen schiebt Polizeiwagen aus dem Schnee

37-Jähriger im Prinzessinnenkostüm beteiligt sich völlig unverfroren als Helfer für die Polizei

In der US-amerikanischen Metropole Boston hat eine Drag-Queen bewiesen, dass man die Herren in Damenkleidung nicht unterschätzen sollte. Wie ein Video zeigt, das gerade auf Facebook viral geht, hat eine Drag-Queen im Outfit von Eiskönigin Elsa gestern Abend einen Polizeitransporter aus dem Schnee geschoben – alleine.

Mit Kleid und Perücke schiebt sie alleine den Wagen aus dem Schneechaos

Mit ihrem langen blauen Kleid und der einer silbernen Perücke macht sie sich erfolgreich an dem Fahrzeug zu schaffen. Ereignet hat sich der Vorfall im South End von Chicago, dem traditionellen Schwulenviertel der US-Metropole. Dort hatte ein Schnee-Blizzard praktisch das gesamte öffentliche Leben lahmgelegt.

Yup, that just happened. Drag ‘Elsa’ just single-handedly pushed out a stuck police wagon.Only in the South End.Boston Police Department (Official), @Disney

Gepostet von Christopher B. Haynes am Dienstag, 13. März 2018

Christopher B. Haynes hat den Vorfall aus einem Pub mitgefilmt und auf Facebook gestellt. „Ja, das ist gerade passiert. Drag ‚Elsa‘ hat gerade mit einer Hand einen feststeckenden Polizeitransporter herausgeschoben“, schrieb er dazu. Das Video wurde mittlerweile mehr als 1,8 Millionen Mal angesehen.

„Es war rau draußen. Und plötzlich sind all diese Drag Queens hereingekommen, und einer von ihnen war als Elsa verkleidet. Er sagte: ‚Ich will heute Nacht glänzen, also hab ich mich in das hier geschmissen‘. Und niemand hat gemerkt, dass dieser Cop feststeckte, aber er ist rausgerannt um zu helfen“, erinnert sich Haynes gegenüber People.

In dem Kostüm steckte ein Anwalt – und der würde gerne Adam Rippon treffen

Wie das Magazin herausgefunden hat, handelt es sich bei Drag Elsa um Jason Triplett, einen 37-jährigen Anwalt aus Boston. Dass er dem Polizeitransporter aus dem Schnee geholfen hat, bezeichnete er als Ergebnis eines „Lagerkollers“, den er durch den Blizzard hatte.

Das Kostüm hatte er bereits im letzten Winter gekauft. Er selbst bleibt bescheiden: „Bis Mittag ist das vorbei“, sagt Triplett verschämt zu People. „Aber wenn das meine 15 Minuten Ruhm sind, würde ich sie gerne nutzen, um Adam Rippon zu treffen“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.